Hoffnungszeichen unterwegs in einer Jeanstasche

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Einmal im Monat bekomme ich hohen Besuch – die Muttergottes kommt mit ihrem Sohn im Schönstattgnadenbild in einer Jeanstasche steckend, zu uns. Genau dort, wo sich das Alltagsleben abspielt, bekommt die Pilgernde Muttergottes für ein paar Tage einen schön geschmückten Platz mit Blumen und Kerzen.
So ist SIE mittendrin im Alltagsgeschehen. Blickkontakte gehen hin und her. In ruhigen Minuten setze ich mich zur Muttergottes hin, schaue sie an. Sie schaut mich an. Ich öffne mich und erzähle ihr alle meine Freuden, meine Sorgen, was mir fehlt, was ich gerne ändern möchte. Maria ist eine gute Zuhörerin und schenkt mir Hoffnung, dass mit ihrer Fürsprache so manches Rätsel gelöst werden kann. Dabei darf ich Gottes Nähe deutlich spüren.
Die Tage mit IHR sind viel zu schnell vorüber und es heißt, sich von Maria und ihrem Sohn Jesus zu verabschieden. Das fällt nicht so leicht, aber die Gewissheit, SIE kommt in 4 Wochen wieder, als mein Zeichen der Hoffnung – verpackt in einer Jeanstasche!!!
Ich bringe das Pilgerbild zur nächsten Familie. Hedwig öffnet mir freudestrahlend die Türe. Ich überreiche ihr die Jeanstasche mit dem Gnadenbild. Wir kommen miteinander ins Gespräch, haben einfach Zeit füreinander. Dann wünsche ich dieser Familie, dass die Muttergottes ihre Gnaden reichlich austeilen möge.
Die Muttergottes pilgert nach einem bestimmten "Pilgerplan" zu weiteren 6 Familien in verschiedenen Ortsteilen, bis sie am Monatsende bei mir an der Türe steht. Wie sehr freue ich mich, wenn Ursula mir die Muttergottes wieder bringt.
Ich bin so dankbar, dass es diese Initiative gibt, die mir Hoffnung und Zuversicht schenkt, den Glauben vertieft, erfrischt, stärkt und Gemeinschaft untereinander spürbar werden lässt.
Dank einer Jeanstasche - mit Hoffnungszeichen - einem wertvollen Muttergottes-Gnadenbild.
Alle Infos zum Projekt Pilgerheiligtum unter: www.pilgerheiligtum.de
Schönstattbewegung "Projekt Pilgerheiligtum"
Rosenstr. 5a, 90452 Eckental