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Wie unserem Papst die Botschaft des Heiligen Jahres im Krankenhaus durch Herz und Nieren gegangen ist…

pexels
Datum:
Veröffentlicht: 3.4.25
Von:
HA Seelsorge

„Krankenhausmauern haben mehr ehrliche Gebete gehört als Kirchen…

Sie haben weitaus mehr aufrichtige Küsse erlebt als die auf Flughäfen…

In Krankenhäusern sieht man, wie ein schwuler Arzt einen Homophoben rettet.

Ein privilegierter Arzt rettet das Leben eines Bettlers…

Auf der Intensivstation sieht man einen Juden, der sich um einen Rassisten kümmert…

Ein Polizist und ein Gefangener im selben Zimmer erhalten die gleiche Behandlung…

Ein wohlhabender Patient wartet auf eine Lebertransplantation, bereit, das Organ eines armen Spenders zu erhalten…

In diesen Momenten, wenn das Krankenhaus die Wunden der Menschen berührt, kreuzen sich verschiedene Welten gemäß einem göttlichen Plan. Und in dieser Schicksalsgemeinschaft erkennen wir, dass wir allein nichts sind.

Die absolute Wahrheit über Menschen offenbart sich meist nur in Momenten des Schmerzes oder in der realen Bedrohung eines unwiderruflichen Verlustes.

Ein Krankenhaus ist ein Ort, an dem Menschen  Wesen nehmen ihre Masken ab und zeigen sich, wie sie wirklich sind, in ihrer reinsten Essenz.

Dieses Leben wird schnell vergehen, also verschwende es nicht mit Streitereien.

Kritisiere deinen Körper nicht zu sehr.

Beschwere dich nicht übermäßig.

Verliere nicht den Schlaf über Rechnungen.

Vergiss nicht, deine Lieben zu umarmen.

Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, das Haus blitzblank zu halten.

Materieller Besitz muss jeder verdienen – widme dich nicht dem Anhäufen eines Erbes.

Du wartest auf zu viel: Weihnachten, Freitag, nächstes Jahr, wenn du Geld hast, wenn die Liebe kommt, wenn alles perfekt ist …

Hör zu, Perfektion gibt es nicht.

Ein Mensch kann sie nicht erreichen, weil wir einfach nicht dafür geschaffen sind, hier erfüllt zu werden.

Hier haben wir die Möglichkeit zu lernen.

Mach also das Beste aus dieser Prüfung des Lebens – und zwar jetzt.

Respektiere dich selbst, respektiere andere. Geh deinen eigenen Weg und lass den Weg los, den andere für dich gewählt haben.

 Respekt: ​​Kommentiere nicht, urteile nicht, mische dich nicht ein.

Liebe mehr, vergib mehr, umarme mehr, lebe intensiver!

Und überlasse den Rest dem Schöpfer.“

— Papst Franziskus